Frau Luna

nach der Operette von Paul Lincke

Wir schreiben das Jahr 1929. 

Die Freunde Steppke und Lämmermeier arbeiten als Regieassistent und Produktionsleiter in den Filmstudios der UFA in Babelsberg. Steppke will endlich seinen eigenen ersten Film drehen; einen Musikfilm über den Flug zum Mond. Er hat sich mit der Nichte von Mathilde Pusebach, einem ehemaligen Stummfilmstar und jetziger Garderobiere, Marie, verlobt, hat aber nur seinen Luftfahrt-Film im Sinn. Frau Pusebach hat sich in den Pförtner Pannecke, einen ehemaligen Regisseur, verguckt. Sie verfolgt das Vorhaben Steppkes sehr reserviert, mit Misstrauen und Eifersucht.

Eines Nachts schläft Steppke im Studio über seinem Drehbuch ein. Die Traum -Luftschiffreise zum Mond startet im Expressballon mit Steppke, Lämmermeier und Pannecke an Bord in den Berliner Himmel und fliegt zum Mond.  Frau Pusebach schafft es im letzten Moment auch noch an Bord zu kommen. Die Fahrt endet auf dem Mond – bei Frau Luna.

Hier kommandiert der Oberchef Theophil. Theophil erschrickt als er Frau Pusebach sieht. Er hat sie nämlich bei einem Abstecher zur Erde im Berliner Tiergarten kennengelernt.

Frau Pusebach klammert sich hartnäckig an Pannecke, der ihr gerne auskommen würde. Prinz Sternschnuppe umwirbt heiß und innig Frau Luna, die jedoch hat sich in den flotten Berliner Jungen Steppke verliebt. Prinz Sternschnuppe schafft deshalb schnell Marie von der Erde herbei. Die Verwicklung löst sich zum Guten. Steppke eilt strahlend in die Arme seiner Marie, Prinz Sternschnuppe kommt endlich bei Frau Luna ans Ziel. Die lässt sich erweichen und die Erdenbewohner kehren zurück nach Berlin.

Eine musikalische Komödie nach der Operette und mit den unsterblichen Schlagern von Paul Lincke

Frau Luna - Apollotheater 1899
Frau_Luna_-_Notenheft_1899
Notenbuch 1899

Ensemble und Live-Band unter der musikalischen Leitung von Irina Loskova.

Die Waldbühne Gehren hebt ab in den Operettenhimmel. Einmal Mond hin und zurück mit „Schlössern, die im Monde liegen“, „Schenk mir noch ein kleines bisschen Liebe“ und der mitreißenden „Berliner Luft“.

Es wird gewalzt, gefoxtrottet, gegassenhauert und komödiantisch marschiert, was das Zeug hält.

Die Geschichte der kleinen Hinterhofgesellschaft mit ihren Berliner Originalen wird mit großer Lust und Begeisterung nacherzählt.

Und vielleicht stellen sich zum „Glühwürmchen-Idyll“ diese kleinen Waldbewohner live ein.

Ein musikalischer Sommerspaß!

Regie: Christian A. Schnell

Musikalische Leitung: Irina Loskova

Bühne: Martin Riedl

Mitwirkende

Tina-Nicole Kaiser

als Flora Huschke und Frau Luna

Steffen Löser

als Theophil Finke und Theophil

Hartmut Kühn

als Egon von Schlettow

und Prinz Sternrschnuppe

Tobias Rechtien

als August Lämmermeier

Eric Naumann

als Fritz Steppke

Mica Bara

als Marie Pusebach

Jens Ulrich Seffen

als Artur Schwarzer und Venus

Hartmut Guy

als Wilhelm Pannecke

Monika Disse

als Mathilde Pusebach